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CHHM. ACTION OF 
8 ACTIONs OF ART HILDEGARD UNTERWEGER
HILDEGARD UNTERWEGER BILD Herbert Willi
Christoph Ganahl TYPOGRAPHIE Christoph Ganahl
HM.ART@INODE.AT

Die Zahl 8

08.08.2008

(Ziffernsumme: 8 = 8+8+2+8= 26 ~ 2+6 = 8). Ich wähle die  „8“weil sie in der Zahlendeutung viele Parallelen zur Thematik aufweist und in meinem Leben bei wesentlichen Veränderungen präsent ist.)

Numerologisch ist die 8 nach der 7 die letzte materiell beeinflusste Zahl. In sie fließt schon das Schöngeistige ein (Kunst, Muse).

In der ethisch-symbolischen Zahlenwelt erscheint die 8 sowohl als Neues nach der „bösen 7“, sowie als noch nicht erreichte Vollendungszahl 9 als Sinnbild der Weihe, zur Pflichterfüllung im Streben nach Vollendung und damit auch als eine Rettungs- und Glückszahl. Eine liegende 8 symbolisiert den Frieden.

Eigenschaften. Die 8 ist, ähnlich der Null, eine in sich geschlossene Schleife - in der Mathematik steht sie für das Unendliche.

Arithmetisch betrachtet ist die 8 die erste Kubikzahl der Zahlenreihe und besitzt außerdem die Eigentümlichkeit, dass jedes Quadrat einer ungeraden Zahl durch sie mit dem Rest 1 geteilt werden kann, oder anders gefasst, dass jede ungerade Zahl, mit sich selbst multipliziert, ein Mehrfaches von 8 und darüber hinaus einen Rest von 1 ergibt (u²=8x+1; z.B. 5²=(8x3)+1 oder 25=24+1). Ihrer Stellung in der Zahlenreihe nach ist sie erstens =7+1, d.h. der Anfang von etwas Neuem nach etwas Siebenfachem (nicht nur, wie A. Jeremias ATAO³,S. 664 sagt, der Anfang einer neuen Siebenreihe), zweitens aber auch = 9-1, d.h. eine unvollständige Neunerreihe, und drittens = 2x4, eine Verdoppelung der 4; vgl. das alt-elamitische  Oktogramm:

Astral zeigt sich die 8 in dem „8. Himmel“, d.h. dem heiligen Sitz des höchsten Gottes über den 7 Planetspären (vgl. A. Heremias, Handbuch, S.43), sodann in der Achterteilung des himmlischen Kreislaufes, dem die 8 Weltrichtungen und die 8-teilige Windrose (chinesisch: pat fung, die 8 Winde) entsprechen, weshalb auch Ischtar-Venus, da das elamitische Venusjahr 8 Monate zählt, der Jahreskreislauf also achtgeteilt ist, einen 8-strahligen Stern trägt, wie übrigens auch die älteste Madonna in den Katakomben von Santa Priscilla bei Rom (fgl. A. Jeremias, a.a.O., S. 97, 101f., 160, 150 und ATAO³, S. 664).

Rettungs- und Glückszahl:

Wie der  8. Ton der vollen Oktave (nach der vielleicht die Psalm 6, 1, 12, 1 sowie 1. Chron. 15, 21  erwähnte 8saitige Harfe gestimmt war) eine neue Tonfolge beginnt, so erfolgt bei den Israeliten, nachdem das 7. als Sabbathjahr saatlos war, im 8. die Neusaat (3. Mose 25, 22). Am 8. Tage bringen die nach Aussatz usw. wieder rein gewordenen ihr pflichtmäßiges Opfer (3. Mose 11, 10; 15, 14; 4. Mose 6, 10); am 8. Tage nach der Geburt wird das erstgeborene Vieh auf dem Opferaltar dargebracht (2. Mose 22, 30) und der israelische Knabe durch das Bundeszeichen der Beschneidung Gott geweiht ( 1. Mose 17, 18); am 8. Tage nach seiner Einsetzung als Hohepriester bringt Aron sein erstes Weihopfer dar (3. Mose 9, 1). Vom 8. Tage des ersten Monats ab reinigt Hiskia 8 Tage lang den entweihten Tempel (2. chron. 29, 17); im 8. Jahre wird nach siebenjähriger Bauzeit der salamonische Tempel geweiht (1. Kön. 6, 38). Während bei den Babyloniern der 7. Tag als Unglückszahl gilt, ist der 8. Tag ein der Freude geweihter Glückstag (A. Jeremias, Handbuch, S. 64 oben). Unter besonderer Hervorhebung der 8-Zahl erwähnt 1. Petri 3, 20, dass 8 Menschen aus der Sündflut errettet und als Träger einer neuen, besseren Zeit gesegnet wurden (vgl. 1. Mose 7,7 und 9, 1ff., nämlich Noah, sein Weib, ihre 3 Söhne und deren Weiber). – Die sittliche Disziplin des buddhistischen „Edlen 8-fachen Pfades“ (vgl meine Übersetzung von Olcotts „Buddhistischem Katechismus“, § 126) ist die pflichtmäßige Vorbereitung auf den Vollendungszustand des Nirvana. Einen weit höheren „8-fachen Pfad“ zeigen die 8 + 1 Seligpreisungen des Evangeliums (Matth. 5, 3ff.); in diesen weihevollen Worten ist wirklich ein köstlicher Weg zu sittlich-religiöser Vollendung und damit zur Erlösung und Seligkeit gewiesen.

*) Auszüge aus dem  literarischen Werk Mystik und Magie der Zahlen von Erich Bischoff  

 

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