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Bibliografische Information Der Deutschen Bibliotek unter ISBN 3-89924-098-7 ã Copryright Verlag DIE BLAUE EULE, Essen 2004-10-01 Hrsg. Hildegard Unterweger. - 1. Aufl.. - Essen, Ruhr : Die Blaue Eule, 2004. - 306 S. : Zahlr. Abb., Fotos u. Graf., mit Musik-CD "Verschollen" ; 210 mm x 148 mm Erscheint: 13. September 2004 EUR 34.00, sfr 58.90
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Access und Kunst im 6. Kondratieff Die
Auswahl des „No Entry" (Verweigerung) statt „No Admittance
(Verbot) fügt sich schon im Vorfeld indirekt als sensibles Element ein.
Das durchgestrichene „ In diesem Buch kann nur das Medium Schrift, Bild und durch die CD auch die Akustik eingesetzt werden. Dennoch befindet sich der Leser im Zentrum verschiedenster Zugänge, und kann in diesem Schnittpunkt die Synergie für sich selbst und sein Umfeld nutzen. Ist Toleranz ein Äquivalent zu Access? Oder nur eine Vorstufe? „Access" rückwärts gelesen ergibt s(s)ecca = ital.: „Untiefe", - könnte das bedeuten, dass das Auffüllen von Gräben zur Überwindung derselben der „Auftrag" ist? Nach dem Motto: ich habe erst Zugang zur „gegnerischen Burg", wenn ich den Burggraben, die Kluft, die zwischen uns liegt, überbrücken oder einebnen kann? – Siehe auch: man versucht jemandem den Weg zu ebnen, damit er Fortschritte machen kann. Und bedeutet dieses „Auffüllen" nicht auch „Erfüllen", also die Kluft zwischen den Menschen zu vernichten, indem ich die Bedürfnisse des anderen erkenne und erfüllen helfe (Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen, Ängste etc.)?Was erfüllt einen Menschen? Was ist der Erfüllungsgedanke? Was ist da „leer"? Mangel, Defizit? Welche gesellschaftlichen und künstlerischen Umsetzungen sind hier möglich? Diese Gedanken lassen mich nicht los. Sie leben wie immerwährende Impulse in mir und ich möchte sie weitergeben.
Da ich den Autor Leo A. Nefiodow sehr schätze, kam ich auf die Idee, dieses Projekt in Anlehnung an seine Publikation: „Der sechste Kondratieff" (K6) zu verfassen. Leo A. Nefiodow ist einer der bekanntesten Vertreter der Theorie der langen Wellen und gilt als einer der angesehensten Vordenker der Informationsgesellschaft. Er ist seit 1965 in der Forschung, Entwicklung und Anwendung der Informationstechnologie tätig. Daneben war er Berater des Bundesministeriums für Forschung und Technologie, mehrerer Landesregierungen, internationaler Organisationen und privater Unternehmen. Sein Buch: "Der sechste Kondratieff" ist eine Antwort auf die Ratlosigkeit unserer Tage im Umgang mit den übergreifenden Problemen der Zeit, wie
Diese neue Methode in der Zukunftsforschung zeigt auf, dass im 21. Jahrhundert Gesundheit im ganzheitlichen Sinne - körperlich, seelisch, geistig, sozial und ökologisch - Trägerin einer neuen, langen Phase der Prosperität sein wird. Meine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema drängt mich zu der Fragestellung: Kann die Kunst in der Reflexion verharren? Nun, das kann sie schon vom Begriffsgehalt her nicht. Der Künstler ist berufen, - aus dem Rang heraus, den er einnimmt und aus dem Anspruch heraus, den ihm sein Können, seine Arbeit verschafft, - das Lot zu halten und nicht als Pendel mitzuschwingen – er ist Masstab aus sich heraus und nicht nur Indikator für die Zustände seines Umfeldes. Im Moment bezieht sich die Kunst vorwiegend auf das reine Widerspiegeln des Wahrgenommenen, ohne den Versuch eine wegweisenden Direktive zu unternehmen. So kommt es, dass nur noch Reflexionen, eigentlich: „Abziehbilder" des Sujets übernommen werden. Das bringt logischerweise bei der weiteren Verarbeitung dieses indirekten Bildes eine stetig zunehmende Abschwächung, Undeutlichkeit mit sich. Dadurch ermangelt es der Kunst an wegweisender Kraft. Beim Access gegenseitiger Informations-Immersion sind spannende Ergebnisse zu erwarten, weil sich in der Tiefe reale, aufrichtige Ergebniswerte treffen. Diese Überlegungen verlangen auch eine Vorgehensweise, die diesen Anforderungen Rechnung trägt. Deshalb ist es so wichtig Zugänge zu schaffen und zwar aus allen, im wahrsten Sinne des Wortes, denkbaren Richtungen. z.B. Gegenseitige Zugänge in den Bereichen Sozialkunde, Politik, Kommunikationswissenschaft, Wirtschaft, Krisenkompetenz, Recht, Gesundheitswesen, Ökologie, Ethik, Familie, Schulwesen, Kunstgeschichte, Malerei, Graphik, Fotographie, Bildhauerei, Videokunst, Theater, Musik, Tanz, Literatur.......... Diese Zugangskunst (ich nenne es Accessionismus) lässt verschiedene methodische Verständnisansätze und praktikable Lösungsmöglichkeiten zu, die sich, - nachdem sich durch die verschiedensten Positionen der Beteiligten, im Schnittpunkt der Blickwinkel, ein gemeinsamer Nenner als Zentrum der Information ergab, genau dort treffen, sowie potenziert durch diesen gemeinschaftlichen Access wieder sternförmig Energie abgeben, weit über den Aktionskreis der Beteiligten hinaus. I
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